Muladhara Chakra Wurzel Meditation

Play

Meditation auf das Muladhara Chakra. Zur Verwurzelung, für Kontakt mit deinen Wurzeln. Für innere Stärke, Festigkeit und Kraft. Sukadev leitet dich an zur Visualisierung von Wurzeln, verhilft dir zur Verbindung mit der Erdenergie. Er schlägt dir dabei Affirmationen vor.

Kapalabhati und Wechselatmung – Ängste überwinden mit praktischen Übungen

Play

Kapalabhati und Wechselatmung – Atemübungen für mehr Prana – Ängste überwinden mit praktischen Übungen Beginnend mit Kapalabhati und Wechselatmung – sanft für alle, die mit diesen Atemübungen vertraut sind. Nicht zum Erlernen dieser Pranayamas – aber für gute Anregungen mit diesen Pranayamas. Kurze Meditation. Teil des Workshops „Ängste überwinden mit Yoga. Mitschnitt aus einem Workshop […]

Achtsamkeits-Meditation mp3 Übungsanleitung

Play

Sakshi-Bhav Meditation Nr. 1 Gelange zu Gelassenheit, Bewusstheit und innerer Einsicht durch diese Form der Achtsamkeitsmeditation, auch Sakshi Bhav oder Vipassana genannt. Über das Benennen des Beobachtbaren löst du dich von der Notwendigkeit des Urteilens, Reagierens, Identifizierens und Analysierens. Eine abstrakte Meditationstechnik, die dich zur Freiheit von den seelisch-geistigen Prozessen führen kann. Mitschnitt aus einer […]

Mantra-Meditation mit den 6 Aspekten des Mantras

Play

Mantra-Meditation mit den sechs Aspekten des Mantras Mantra-Meditation in 6 verschiedenen Schritten. Für alle, die mit Mantra-Meditation vertraut sind und in der Meditation tiefer gehen wollen. Sukadev leitet dich an zu meditieren über die 6 Aspekte des Mantras: (1) Rishi – spiritueller Lehrer (2) Matra – Konzentration auf den Klang (3) Bija – die Essenz […]

Mahavakya Meditation – Meditation über die Lehren der Upanishaden

Play

Meditiere über das Höchste. Gelange zur Erkenntnis: Wer bin ich? Nutze dabei die 4 Mahavakyas aus den Upanishaden: Tat Twam Asi – Das bist du. Aham Brahmasmi – Ich bin dieses Brahman. Prajnanam Brahma – Bewusstsein ist Brahman. Ayam Atma Brahma – Dieses Selbst ist Brahman. Sukadev nennt dir diese Mahavakyas in dieser Meditationsanleitung. Er […]

Meditation für Verbindung und Ausdehnung

Play

Erfahre in der Meditation tiefe Verbundenheit. Fühle dich geborgen, beschützt. Verwurzele dich mit Mutter Erde. Fühle dich gestützt von hinten. Öffne dich für Inspiration von oben. Dehne dich aus und spüre Weite. Dann gehe tief in dein Herz hinein – und erfahre dich selbst als Freude, Liebe, verbunden mit allem. Lass dich von Sukadev Bretz, […]

Meditation über die Sieben Chakras mp3 Podcast

Play

Harmonisiere all sieben Haupt-Chakras. Einfache und doch machtvolle Meditation. Kurz – und entspannend.  Auch geeignet für Yoga Anfänger. Mit Bewusstseinslenkung, Visualisierung und Affirmation. Du kannst diese 7-Chakra-Aktivierungs-Übung immer wieder zwischendurch praktizieren, wann immer du dein ganzes Energiesystem ins Gleichgewicht bringen willst. Angeleitet von Sukadev. Diese Meditationstechnik stammt aus dem Kundalini Yoga. Mehr Informationen Meditation angeleitet […]

Erwecke deine Energien: Makrokosmischer Kreislauf und Meditation auf Licht oberhalb des Kopfes

Play

Eine Meditation für Energieerweckung, Harmonie für deine Chakras und Öffnung zu einer Höheren Wirklichkeit. Sukadev Bretz, Gründer von Yoga Vidya, leitet dich zu einer Form der Energiemeditation an: Makrokosmischer Kreislauf und Meditation auf Licht oberhalb des Kopfes. Mitschnitt einer Meditationsanleitung aus einem Satsang bei Yoga Vidya Bad Meinberg aus dem Jahr 2008. Also fast schon […]

Meditation: Die göttliche Gegenwart erfahren

Play

Bhakti Yoga Meditation: Die göttliche Gegenwart erfahren: Eine Meditation für besonders spirituelle Menschen, die eine besondere Beziehung zu Gott haben oder aufbauen wollen. Diese Meditationstechnik kommt aus dem Bhakti Yoga, dem Yoga der Hingabe. Verhältnismäßig kurze Anleitung mit längerer Stille. Angeleitet von Sukadev Bretz, Gründer und Leiter von Yoga Vidya. Aufnahme aus einer fortgeschrittenen Yogastunde bei […]

Sahasrara Chakra Scheitel-Chakra Meditation

Play

Verbinde dich mit der Segenskraft des Himmels. Aktiviere und öffne dein Scheitel-Zentrum, auch Kronen-Chakra, Sahasrara Chakra, genannt. Sukadev leitet dich zu einer Meditation aus dem Kundalini Yoga an.

Übungsfolge: Schutzfeld und Herzensöffnung

Play

Eine kleine Übungsfolge für ein starkes Energiefeld, für Gelassenheit und Ruhe und für Zugang zu den Tiefen deiner Seele, zu den Tiefen deines Herzens. Sukadev Bretz, Gründer und Leiter von Yoga Vidya, leitet dich an zu: Stehende Kavacham: Schutzfeld: Verwurzelt in der Erde. Schutz von hinten. Inspiration von oben. Freude und Liebe in alle Richtungen. […]

Chakra Mantra Meditation

Play

Meditation zur Aktivierung von Prana (Lebensenergie), für die Öffnung der Chakras. Für Verbindung mit dem Göttlichen. Eine Meditation für erfahrene Meditierende. Sukadev leitet dich an. Du setzt dich erst gerade hin. Du atmest tief ein und aus. Du wiederholst ein Mantra. Du verbindest das Mantra mit verschiedenen Energietechniken. Zu diesen Energie-Techniken gehören unter anderem: Mehrere […]

Atem-Meditation: Konzentration zwischen die Augenbrauen

Play

Atembeobachtung Nr. 5 (von 5): Beobachte die Bewegung des Atems in der Nasenwurzel bzw. im Punkt zwischen den Augenbrauen. Spüre, wie  sich die Empfindung im Punkt zwischen den Augenbrauen beim Einatmen und Ausatmen entwickelt.  Beeinflusse die Atmung dabei nicht, beobachte sie nur. Sukadev leitet dich in dieser kurzen Übung dazu an. So kommst du in […]

Meditation Retreat – Was und wozu?

Play

In diesem Meditations-Podcast erfährst du einiges über folgende Themen: Was ist das überhaupt, ein Retreat? Und was ist ein Meditationsretreat, auch geschrieben Meditation Retreat? Du erfährst über die Bedeutung des englischen Begriffs „retreat“ sowie darüber, was du in einem Meditation Retreat erwarten kannst. Und du erfährst, warum ein Meditation Retreat so wichtig sein kann für […]

Meditation: Wer bin ich? Achtsamkeitsmeditation mit Sakshi Bhav und Vicharana

Play

Eine Vedanta Meditation über die Frage: Wer bin ich? Jnana Yoga ist der Yoga des Wissens. Im Jnana Yoga gibt es die Schritte Shravana (Hören), Manana (Nachdenken), Nididhyasana (Meditieren), Anubhava (Verwirklichen). Diese Meditation ist eine Form der Jnana Yoga Meditation: Du hörst Sukadevs Worten zu (Shravana), du denkst darüber nach (Manana), du meditierst darüber (Nididhyasana) […]

Klettergriffe Chakras – eine meditative Reise

Play

Lass dich auf eine Reise durch die Chakras führen. Das ist wie eine Kletterpartie. Nutze die Chakras wie Klettergriffe. Du kannst von unten nach oben durch die einzelnen Chakras klettern. So kannst du die verschiedenen Fähigkeiten in dir aktivieren, stärken und miteinander in Harmonie bringen. Sukadev erläutert dir in dieser Hörsendung wie es geht. Er beschreibt […]

Wünsche anderen alles Gute

Play

meditation-tipps.de_.jpg Es gibt eine wunderschöne Meditation, die Maitri Bhavana Meditation, mit der du anderen Menschen oder der Erde etwas Gutes wünschen kannst. Du kannst es aber auch jederzeit im Alltag tun: Wünsche Menschen Gutes, als Mittel um Liebe und Mitgefühl zu entwickeln. Eine Möglichkeit; wünsche anderen alles Gute. Z.B: Ich wünsche dir … alles Gute, möge es dir gut gehen, möge dein Herz offen sein, mögest du eine Quelle des Wohlergehens für dich und andere sein. Mache dies mit einem inneren lächeln, nicke zu und sage innerlich deine Segenswünsche … Mache diese Übung mit allen Menschen oder mit Menschen wo du weißt, du wirst diese/n Menschen gleich begegnen. Lesung und Kommentar von Sukadev Bretz, Gründer und Leiter von Yoga Vidya. http://www.yoga-vidya.de

Meditationsanleitung zu einer Chakra Kletterreise

Play

PratyaharaBegib dich auf eine Reise durch die Chakras, auf eine Kletterpartie. Chakra sind Klettergriffe, um dich in immer höhere Sphären des Bewusstseins hochzuangeln. Sukadev lädt dich mit dieser mp3 Datei, dieser Audio Meditationsanleitung dazu ein. Etwa 10 Minuten für neue Inspiration in deinem Leben.

Grundlose Liebe – im Hier und Jetzt

Play

liebe-podcast-1440Liebe ist ein Weg zum Glück – und Glück ist ein Weg zur Liebe. Andere sagen sogar: Glück ist Liebe. Und Liebe ist Glück. Wer nicht in einer persönlichen Beziehung lebt, wurde vielleicht bei den letzten Podcast-Folgen mit den Tipps für mehr Liebe in der Partnerschaft etwas melancholisch. Hier geht es jetzt um das Gefühl der grundlosen Liebe: Du kannst Liebe jetzt erfahren. Liebe als Herzensöffnung, Liebe als Freude, Liebe als Glück. Im Sanskrit Begriff Ananda (Glück, Freude) ist immer auch Prema (Liebe enthalten). Hier gibt dir Sukadev Bretz, der Autor und Sprecher dieses Podcasts, Tipps für grundlose Liebe im Hier und Jetzt. Es ist eine Art Achtsamkeitsmeditation – die nur 2 Minuten dauert und den Alltag mit tiefem Gefühl erfüllen kann.

Chakras als Klettergriffe – eine spezielle Meditationsreise

Play

Pratyahara vor der MeditationUm zu höheren Bewusstseinsebenen zu gelangen, brauchst du Klettergriffe. Chakras können genau diese Klettergriffe sein. Und wie beim steilen Klettern musst du dich auf jeder Ebene am Klettergriff festhalten – und dann weiter gehen. Sukadev erläutert dir in diesem Podcast, wie du diese Klettergriff-Meditation, diese Chakra-Reise selbst üben kannst.

Gemeinsam liebevoll Schweigen – neues Glück durch Liebe

Play

liebe-podcast-1440Gemeinsam liebevoll schweigen – das ist eine Weise, um Liebe und Glück zu erfahren. Oft wird viel geredet – und manchmal ist Schweigen der bessere Weg. Stille, Achtsamkeit und Bewusstheit – das kann auch in der Partnerschaft die Liebe erhalten und neu beleben. Einige Tipps dazu erhältst du in dieser Ausgabe des Glückspodcasts. Dies ist wieder eine Ausgabe aus unserem Partner-Kanal, dem Liebes-Podcast. Auf gewisse Weise sind diese kurzen Podcast-Folgen eine kleine Ausbildung in mehr Glück und Liebe.

Herzensumarmung für die Liebe

Play

liebe-podcast-1440Hier der dritte Podcast zum Thema Glück durch Liebe – durch die Herzensumarmung. Halte die Liebe wach – das hilft zu tiefem Glück. Eine einfache „Übung“ ist die Herzensumarmung. Umarme jeden Tag deinen Partner/in 1 Minute lang, ohne zu sprechen, Herz an Herz. Spüre, fühle, lass es wirken. Eine Minute bewusstes fühlen, eine Minute für die Liebe, eine Minute der meditativen Bewusstheit. Eine wirkungsvolle Übung, um die Beziehung, die Partnerschaft zu vertiefen, die Liebe wiederzubeleben.

Glück durch Liebe: Schaut euch in die Augen

Play

gluecklich-sein-300Glück durch Liebe – das ist das Thema dieser Folgen unseres Gücks-Podcast. Hier ein Tipp zur Belebung der Liebe in der Partnerschaft: Schaut euch in die Augen – das geht nicht nur in der Zeit des Frisch-Verliebtseins. Vielmehr lässt sich die Liebe jederzeit neu beleben. Es braucht nur 1-2 Minuten, um die Magie der Liebe in der Beziehung wieder aufleben zu lassen. Ein paar Tipps dazu gibt dir Sukadev hier in diesem Podcast. Auf gewisse Weise ist das eine Art Parnter-Meditation.

02 Glücklich sein durch Achtsamkeit – sei im Hier und Jetzt

Play

gluecklich-sein-300Zweiter Glücks-Tipp: Du kannst in jedem Moment glücklich sein – wenn du ganz im Hier und Jetzt bist. Das Hier und Jetzt – da ist das Glück zu finden. Wie du das erfahren kannst? Darüber spricht Sukadev in dieser zweiten Folge des Glücks-Podcast… Noch zwei Tipps: Es hängt mit Achtsamkeit zusammen…

Mein Podcast bei podster

Spagat zwischen Meditation und anderen Yoga Praktiken

Wer Yoga übt, entdeckt immer mehr faszinierende Praktiken, die man unbedingt mal ausprobieren will. So wird die spirituelle Praxis ein Spagat zwischen dem Regelmäßigen und dem Experimentellen. Ich meine, es ist gut, öfter mal etwas Neues auszuprobieren. darüber sollte man aber nicht vergessen, die regelmäßige Praxis zu haben. Es gibt auch noch einen weiteren Spagat: Den Spagat zwischen Meditation und den anderen Yoga Praktiken wie Asanas, Pranayama, Surya Namaskar etc. Tägliche Meditation ist das wichtigste, idealerweise mindestens 10 Minuten pro Tag, besser noch 20 MInuten. Aber um in den Hatha Yoga Übungen voranzukommen, muss man auch täglich üben… Yoga fordert einen heraus – und hilft bei den Herausforderungen des Alltags.

Erleuchtete Meister

Ein Teilnehmerin hat gerade gesagt, „Buddhisten sagen, vor der Erleuchtung Holz hacken und nach der Erleuchtung Holz hacken.“
Ich habe aber jetzt noch gesagt, also erst Holz hacken, kleine Erleuchtung, dann weiter Holz hacken, dann kommt die große Erleuchtung. Und wenn wir die große Erleuchtung haben, dann können wir ganz entspannt und enthusiastisch Holz hacken. Als Jivanmukta gibt es keine Probleme mehr, behaupten mindestens die Schriften. Aber vorher kommt manchmal Segen und Gnade, um uns zu erinnern und dann müssen wir einiges tun. So ähnlich hat es mal der Ramakrishna dem Vivekananda gesagt. Ramakrishna hat dem Vivekananda verholfen zu einer Samadhi-Erfahrung. Und dann hat er ihm gesagt, „Jetzt werde ich den Schlüssel für Nirvikalpa Samadhi verschließen. Den kriegst du erst, wenn du deine Aufgabe auf dieser Erde erledigt hast. Und wenn du die erledigt hast, dann kannst du in Nirvikalpa Samadhi gehen. Und sowie du weißt, wer du wirklich bist, vollständig, dann wirst du nicht mehr lange auf dieser Erde sein. So wird dein Karma sein.“ Das gibt es ja auch anders. Es gibt ja auch Meister, wie z.B. Ramakrishna oder Swami Sivananda, die nach ihrer Erleuchtung noch Jahrzehnte weiter gelebt haben im physischen Körper. Oder Ananada Mayi Ma oder andere. Aber bei Vivekananda sagt eben Ramakrishna, „Sowie du das weißt, dann ist auch dein Karma zu Ende.“ Und so, manche der Schüler von Swami Vivekananda, die das irgendwo mitgekriegt hatten von anderen engen Schülern von Ramakrishna, haben ihn manchmal so scherzhaft gefragt, „Und, weißt du inzwischen, wer du wirklich bist?“ Und dann hat er immer „nein“ gesagt und eines Tages hat er „yes“ gesagt. Und dann wurde es still. Ein paar Tage später hat er seinen Körper verlassen. Aber bevor ihr jetzt Angst bekommt vor der Erleuchtung, wie gesagt, es gibt Meister wie Ramana Maharishi oder Swami Sivananda, die dann auch noch nach der Erleuchtung viele Jahrzehnte im Körper geblieben sind, voller Liebe, voller Freude, voller Unendlichkeit und die dieses Doppelbewusstsein gelebt haben, Unendlichkeit und in der Beschränktheit.

 
Letzte Folge der Niederschrift von Mitschnitten einer Meditation Kursleiter Ausbildung bei Yoga Vidya Bad Meinberg. Mit  Sukadev Bretz, Gründer und Leiter von Yoga Vidya.

Hari Om Tat Sat

Die Welt als Manifestation des Höchsten

Manchmal erscheint einem die Welt schal und fade und manchmal, wenn man noch mal etwas tiefer geht, ist sie eben eine Erinnerung und letztlich auch eine Manifestation des Höchsten. Diesen Schritt muss man dann auch wieder machen. Aber ich erwähne es deshalb, dass, selbst wenn ihr nicht in Samadhi kommt oder gekommen seid bisher, es kann mal passieren, dass ein Teilnehmer zu euch hinkommt und euch so etwas erzählt. Wie ich schon mal gesagt hatte, eine Arzt muss nicht jede Krankheit gehabt haben, um sie zu heilen. Aber manchmal hat man einen besseren Bezug, wenn man es erfahren hat. Aber man kann trotzdem auch Menschen helfen, indem man so etwas erzählt. Er hatte das vor zwei Jahren und im letzten Jahr ist er nur traurig. Und dann gilt es, eben bei diesem Übergang zu helfen, Menschen dazu zu inspirieren und zu motivieren, eben eher dankbar zu sein für die Erfahrung damals und sich bewusst zu machen, dass diese Welt auch eine Aufgabe hat, deshalb sind wir in der Welt, dass es eine Gnade war, dass wir diese schöne Erfahrung haben konnten und dass die uns irgendwo zeigt, wie es irgendwann weitergeht, wie unser Zuhause ist, zu dem wir zurückkommen, when our work is over, wenn unser Karma vorbei ist, unsere Aufgaben erfüllt sind, wenn wir das getan haben, was zu tun ist. Und dann gilt es, das auch zu tun. Denn, wenn wir es jetzt nicht tun, dann können wir noch Jahre in der nostalgischen Erinnerung leben und das Leben schnöde finden oder wir können sagen, wir gehen es an. Und wir nehmen die kleinen Erfahrungen als Erinnerungen an das Göttliche, wir genießen es, wir wissen letztlich, auch die relative Welt in Zeit und Raum begrenzt, ist auch nichts anderes als eine Manifestation dieses Göttlichen. So haben wir es ja erfahren und jetzt arbeiten wir weiter und freuen uns, one day is over.

– Fortsetzung dieser Meditation Vorträgsreihe folgt in ein paar Tagen-
133. Folge der Niederschrift von Mitschnitten einer Meditation Kursleiter Ausbildung bei Yoga Vidya Bad Meinberg. Mit  Sukadev Bretz, Gründer und Leiter von Yoga Vidya..

Bewusstseinserweiterung durch Meditation

Chid, ist der zweite Aspekt, Bewusstsein. Und so ist eine spirituelle Erfahrung immer verbunden mit Ausdehnung von Bewusstheit. Und auch im Deutschen steckt in Bewusstheit auch Wissen dahinter, ebenso wie im Sanskrit. Chid ist sowohl Bewusstsein, als auch Wissen. Also eine neue Erkenntnis ist dabei. Nicht nur ein Sein, sondern auch ein bewusstes Sein, eine Ausdehnung der Bewusstheit und eine tiefere Erkenntnis. Antworten auf die tieferen Fragen, die wir haben, sind intellektuell nicht wirklich zu führen. Auch wenn es eine Philosophie gibt namens Vedanta, die versucht, die höchste Erfahrung intellektuell begreifbar zu machen und sogar über Einsicht erfahrbar zu machen, gilt dennoch, wirklich intellektuell fassbar ist es nicht. Wir können es aber direkt erfahren, Chid. Und es ist Ananda. Ananda, wonnevoll, freudevoll. Und das macht manchmal die Erfahrung auch schwierig. Ich hatte es vorher schon mal angedeutet. Wenn man in dieser Erfahrung war, dann ist es schwierig, anschließend in der relativen Ebene irgendwo zu sein. Denn, jede Freude, die man auf der relativen Ebene hat, ist sehr relativ. Wenn ich ein banales Beispiel gebrauche. Als ich 1986 nach Los Angeles kam, dort war die Naturkostszene schon sehr gut. Vorher habe ich die Getreideriegel in den deutschen Naturkostläden gekannt, die waren halt so lala. Aber die in Kalifornien, die waren schon richtig gut. Als ich dann nachher wieder zurück nach Europa transferiert wurde, dann war es sehr einfach, auf Süßigkeitsriegel zu verzichten. Es kam nichts dem Geschmack nahe und irgendwie habe ich es bedauert. Und so ähnlich, Samadhi, diese Wonne von Samadhi, ist etwas anderes, als alle anderen Freudenerfahrungen, die wir auf dieser Welt haben. Da müssen wir es uns noch mal bewusst machen, dass jede relative Freudeerfahrung einfach nur eine Erinnerung ist an die kosmische Freude, die wir in Samadhi erfahren können. Und dann können wir sie auch genießen. Das sind eben so die beiden Aspekte.

– Fortsetzung dieser Meditation Vorträgsreihe folgt in ein paar Tagen-
132. Folge der Niederschrift von Mitschnitten einer Meditation Kursleiter Ausbildung bei Yoga Vidya Bad Meinberg. Mit  Sukadev Bretz, Gründer und Leiter von Yoga Vidya..

Übergang in Samadhi

Und dann ist man irgendwo in einem glückseligen Raum, in einer glückseligen Weite und dann kann man weiter geführt werden und dann kann es passieren, dass plötzlich diese konkrete Gestalt aufgelöst ist. Und eigentlich, solange man sieht, ist es ja noch nicht Samadhi, aber es ist Dhyana, aber es wäre schon eine spirituelle Erfahrung. Aber dann, wenn dieses Sehen aufhört und man sich einfach in dieser göttlichen Geborgenheit aufgehoben fühlt, in Liebe, Freude, Ausdehnung, Unendlichkeit, dann sind es die ersten Samadhistufen. Wenn natürlich dann jegliche Form von konkreter Wahrnehmung und Bezug auf sich selbst verschwindet, das ist dann Nirvikalpa Samadhi. Es kann auch geschehen einfach über den Klang des Mantras, als ein anderes Beispiel. Erst wiederholt man das Mantra, der Geist schweift ab, dann wiederholt man das Mantra und ist konzentriert. Plötzlich, das Mantra wiederholt sich. Nicht, man meditiert und wiederholt das Mantra, sondern es geschieht und wir sind nur ergriffen von dieser Schwingung, dieser göttlichen Schwingung. Und dann irgendwann hören die Worte auf und man ist nur noch diese Schwingung. Und diese Schwingung ist ohne Grenzen und ohne Zeit, ohne Raum. Und auch dann sind wir in Dhyana oder vielleicht sogar in einem niederen Samadhi-Zustand. Oder in einer abstrakten Meditationstechnik. Wir fragen, „Wer bin ich?“ Man beginnt vielleicht mit dieser Vicharana-Technik, Subjekt-Objekt, „Ich bin nicht das Beobachtbare. Ich bin der Beobachter.“ Wir spüren den Körper, „Ich bin nicht der Körper. Wer bin ich, der diesen Körper spürt?“ „Ich bin nicht die Gedanken. Ich beobachte die Gedanken. Wer bin ich, der ich die Gedanken beobachte?“ Und so kommen dann diese Fragen und dann kommt ein Gefühl auf. Und plötzlich ist nicht mehr die Frage, „Bin ich das, bin ich jenes?“, sondern es bleibt nur noch, „Ich bin.“ Und dann verschwindet sogar das Ich, es ist nur noch „bin, sein“ und dann sind wir wieder verbunden mit dem Unendlichen. Wir können sagen, eine spirituelle Erfahrung kann sich auf verschiedene Weise manifestieren und sie kann auch auf verschiedene Weise kommen und sie kann verschiedene Vorboten haben. Immer gemein ist, sie geht auf Satchidananda hinaus. Sat heißt Sein und zwar absolutes Sein. Es heißt, unsere Seins-Erfahrung wächst und expandiert und ist auch nicht mehr begrenzt durch Zeit und Raum, deshalb absolutes Sein. Momentan haben wir auch ein gewisses Seinsgefühl. Wir sind beschränkt, fünfzig Zentimeter breit, zwanzig Zentimeter tief und 1,74 Meter hoch und so haben wir ein Gefühl, „Das bin ich.“ Relativ beschränkt in Zeit und Raum. Vor zwanzig Jahren sah es irgendwie anders aus, vor allem auf dem Haupt. In zwanzig Jahren sieht es noch mal anders aus. Und in zweihundert Jahren sieht dieser Körper vermutlich gar nicht mehr aus. Also ein recht beschränktes Sein. Außerdem, jetzt spreche ich über Meditation, dann anschließend schlafe ich, dazwischen, was weiß ich. Verschiedene Dinge sind dort. So ist es jetzt also eine in Zeit und Raum begrenzte Erfahrung. Die Erfahrung von Sat geht jenseits von Begrenzung. Wir verlieren die Identifikation mit Körper, Persönlichkeit usw. Es ist ein reines Sein. Und es ist auch nicht mehr die Frage von Zeit, Vergangenheit, Gegenwart, Zukunft. In dem Moment, wo wir drin sind, haben wir nicht mehr das Gefühl, „Jetzt habe ich es erreicht. Endlich nach so vielen Anstrengungen.“ Nein. In dem Moment, wo wir da sind, ist es so, als ob das immer schon so war, so ist und immer sein wird. Und wir wissen, wir können den Zustand niemals verlieren. Auch wenn wir nachher wieder zurückkehren müssen in den schnöden Körperzustand, wo nachher die Knie wieder beim Meditieren vielleicht sehr spürbar sind und nachher Menschen einen wieder schimpfen werden und kritisieren werden usw. Und wo man vielleicht das sogar etwas zu ernst nimmt. Nur, einmal in einer solchen Erfahrung gewesen zu sein, Dhyana oder die ersten Samadhi-Stufen, es hinterlässt dauerhafte Spuren in einem. Die Erinnerung bleibt. Egal, was in dieser relativen Welt ist, die vielleicht eine Traumwelt ist, ich weiß, „Eigentlich meine wahre Natur ist unendliches Sein.“ Es gibt ja auch dieses schöne englische Lied, „One fine morning, when my work is over, gonna fly away home. Fly away home to my soul, fly away home. – Eines Tages, wenn meine Aufgaben vorbei sind, dann fliege ich zurück zu meiner wahren Natur, nach Hause, meiner Seele.“ Und es hilft, sich bewusst zu sein, was das Zuhause ist, was die Seele ist. Manchmal fühlt man sich dann wie in Verbannung. Manchmal fühlt man sich wie, man ist auf eine Mission geschickt worden irgendwo. Und manchmal weiß man aber auch schon mehr, eigentlich ist es alles Lila, alle anderen sind auch auf die Mission geschickt worden. Und eigentlich ist es verrückt, Gott schickt sich selbst, verkleidet sich in Tausend Gestalten, damit man gegeneinander eine Mission erfüllt. Verrückt, oder? Wenn man das erkennt, dann ist es wiederum schön und angenehm.

– Fortsetzung dieser Meditation Vorträgsreihe folgt in ein paar Tagen-
131. Folge der Niederschrift von Mitschnitten einer Meditation Kursleiter Ausbildung bei Yoga Vidya Bad Meinberg. Mit  Sukadev Bretz, Gründer und Leiter von Yoga Vidya..

Spirituelle Leere in der Meditation

Man verliert das Körperbewusstsein, man spürt keinen Körper mehr, man sieht nichts, man hört nichts, es ist auch kein emotionales Gefühl da. Es ist eine Erfahrung von Verbundenheit, von Weite, von Unendlichkeit. Das sind jetzt doch einige Worte, aber es ist jetzt nicht so einfach, darüber zu sprechen. Es gibt dann spirituelle Erfahrungen, wo so ein Zwischenzustand ist. Man verliert plötzlich das Körpergefühl, man hat aber noch nicht dieses Gefühl von Satchidananda, Sein, Wissen und Glückseligkeit, und das wird manchmal auch wie die schwarze Nacht der Seele bezeichnet. Man ist dann irgendwo im Niemandsland. Man weiß, „Ich bin nicht der Körper.“, man weiß, „Ich bin nicht das Ego.“, aber man hat auch noch nicht dieses Gespür der Unendlichkeit. Es ist dazwischen. Was man in diesem Fall gut machen kann, ist eben sein Mantra wiederholen und an seinen Meister, seine Meisterin zu denken oder auch ein Gebet sprechen. Zwar ist man damit auch sofort wieder in irgendeinem Gegenständlichen drin, aber in dem Moment, wo man irgendwie so leichte Angst hat, ist man sowieso aus der spirituellen Erfahrung an sich schon etwas draußen. Und dann, in dem Moment wiederholt man eben sein Mantra und das kann einem noch mal Vertrauen geben, kann wieder das Bewusstsein erheben und vielleicht kann man dann nochmals in diese Erfahrung von Weite und Unendlichkeit gehen. Genauso kann die Erfahrung auch über eine persönliche Gotteserfahrung kommen. Man meditiert, plötzlich wird die Konzentration stärker, plötzlich spürt man sich weit und plötzlich sieht man vielleicht Shiva, vielleicht Sivananda, vielleicht Jesus und ohne dass dort jetzt eine genaue Kommunikation da ist, man spürt nur einfach und es ist diese unendliche Wonne da.

– Fortsetzung dieser Meditation Vorträgsreihe folgt in ein paar Tagen-
130. Folge der Niederschrift von Mitschnitten einer Meditation Kursleiter Ausbildung bei Yoga Vidya Bad Meinberg. Mit  Sukadev Bretz, Gründer und Leiter von Yoga Vidya..