Hinderniserfahrungen für die Meditation

Und ich möchte heute Morgen besonders sprechen über besondere Hinderniserfahrungen, die man auf dem Weg der Meditation hat. Und natürlich, um Hinderniserfahrungen zu haben, braucht man zunächst mal was? Zuallererst braucht mal Praxis. Angenommen, man praktiziert nicht, dann wird man auch keine Hindernisse erfahren. Mindestens nicht dafür. Man wird Hindernisse für alles Mögliche andere erfahren. Ihr kennt ja das „Jaya Ganesha“, nicht umsonst fängt es erstmal mit „Jaya Ganesha“ an. Und Ganesha steht ja dafür, dass man überhaupt erst anfängt. Man muss überhaupt anfangen. Und Ganesha hilft einem, die Hindernisse aus dem Weg zu räumen, um anzufangen. Und wenn man angefangen hat, dann kommt als nächstes „Sharavanabhava“ und Sharavanabhava steht für Kraft und Stärke. Wenn man mal angefangen hat, dann kommen verschiedenste Hindernisse, mit denen man sich auseinandersetzen kann und dafür steht letztlich Sharavanabhava, ruft uns ins Bewusstsein zurück, wenn man etwas Gutes begonnen hat, ist es nicht so, dass es dann dauerhaft einfach weiter geht, sondern Verschiedenes stellt sich in den Weg, mit dem wir umgehen können. Und dann, wenn wir diese Sharavanabhava-Aufgabe irgendwie gut angegangen sind, dann folgt Saraswati und Saraswati heißt dann, neue Erkenntnisse, neue Erfahrungen, neue Inspirationen, letztlich intuitive Verwirklichungen. Dann strömt es kreativ aus uns heraus und durch uns hindurch, aber dafür brauchen wir dann eben auch diese Offenheit. Saraswati steht auch für eine Offenheit. Und bei allem ist es gut, um Führung zu bitten, dafür steht dann ja auch bei diesem Jaya-Ganesha-Lied die vierte Strophe, „Jaya Guru Shiva Guru“ und das ist letztlich auch etwas sehr Optimistisches, denn, es ist nicht nur Führung durch einen anderen, obgleich sehr häufig ist es eine gute Hilfe, dass man jemanden um Rat bittet, jemanden fragt, insbesondere jemanden, der schon eine Weile auf dem Weg ist, z.B. den Meditationskursleiter oder andere, den dort um Rat zu fragen, aber es ist auch sehr viel Wissen in einem drin. Man kann sich auch an das höhere Selbst richten oder man kann sich auch an Gott selbst richten und Gott um Führung bitten. Und man kann auch das ganze Leben interpretieren als Schule, an der wir wachsen können und dann sind Schwierigkeiten, die im Leben auftauchen, nicht irgendwie Manifestationen von bösen Kräften und Mächten, wie manche Aspiranten immer wieder meinen, sondern es sind Herausforderungen, an denen wir wachsen können.
– Fortsetzung dieser Meditation Vorträgsreihe folgt in ein paar Tagen-
63 . Teil. Mitschnitte aus einer Meditation Kursleiter Ausbildung bei Yoga Vidya Bad Meinberg. Mit  Sukadev Bretz über Meditation.

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