Sitzhaltung gegen Schläfrigkeit in der Meditation

Das nächste wäre auch die Sitzhaltung. Es kann eine Hilfe sein, die Sitzhaltung eine Spur unbequemer zu machen. Das ist ja auch ein Grund, weshalb Anfänger z.B. das Problem des einschlafenden Geistes gar nicht haben. Die Beine und der Rücken halten einen schon wach. Und daher, wenn es zu angenehm ist, dann kann man ja probieren vielleicht das Kissen doch mal ein Stück niedriger zu setzen. Wenn Muktasana einfach ist, dann geht man halt in Siddhasana. Wenn Siddhasana einfach ist, geht man halt in Padmasana. Also, das kann einen wach halten. Oder was Swami Sivananda irgendwo empfiehlt, ist, man nimmt so ein Haarbündel und bindet es an die Decke hoch. Das habe ich mal eine Weile tatsächlich gemacht, da war ich in einem Stockbett. Da, wo ich früher war, bevor ich zu Yoga Vidya kam, da hatten Mitarbeiter fast nie ein eigenes Zimmer gehabt, sondern man hat typischerweise in dem Yogaraum geschlafen oder wenn man ein Zimmer hatte, da hat man in Stockbetten zu dritt übereinander geschlafen und ich habe dann immer dafür gesorgt. Oder eine schöne Sache war auch, oberhalb vom Büro, oben noch so ein Brett eingebaut, dann hat man da oberhalb des Computers gelebt und da habe ich dann immer dafür gesorgt, dass das genau so hoch war, dass ich sitzen konnte und dass ich mit einem Stück Tesafilm das Haar an der Decke befestigen konnte. Das hält einen sehr wach, denn in dem Moment, wo man so ein bisschen einnickt, dann geht ja der Kopf runter. Also auch eine Möglichkeit, was man dort probieren kann. Das also bezüglich Asana.
– Fortsetzung dieser Meditation Vorträgsreihe folgt in ein paar Tagen-
72. Folge der Mitschnitte einer Meditation Kursleiter Ausbildung bei Yoga Vidya Bad Meinberg. Mit  Sukadev Bretz, Gründer und Leiter von Yoga Vidya..

 

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