Subtile Wahrnehmungen in der Meditation

Da gibt es visuelle, es gibt auditive und es gibt kinnästhetische feinstoffliche Wahrnehmungen, wir haben die drei Begriffe ja schon mal gehört. Seltener gibt es olfaktorische, also, man riecht etwas oder man schmeckt etwas. Was wäre da ein netter lateinischer Ausdruck? Gustatorisch, man schmeckt etwas. Ich fange mit den letzten beiden an. Es gibt Menschen, die meditieren und dann riechen sie etwas Schönes und wenn dort nicht gerade eine besondere Blume im Raum ist oder Räucherstäbchen oder Duftlampe, kann so was tatsächlich so ein feinstoffliches Phänomen sein, dass Menschen eine schöne Energie wahrnehmen. Und letztlich, wir nehmen ja als Mensch Dinge wahr über fünf Sinne und das gilt nicht nur auf der physischen Welt. Yogis behaupten ja auch, dass die Wahrnehmungssinne nicht im physischen Körper sind, sondern im Astralkörper. Die können sich verbinden mit den physischen Wahrnehmungsorganen und so erleben wir die physische Welt natürlich in fünf Sinnen, aber die können auch direkt in die Astralwelt hineingehen, dann können wir die Astralwelt wahrnehmen über die fünf Sinne. Und es gibt manche Menschen, die können tatsächlich in einem Raum riechen, wie gut die Energie dort ist. Wir kennen es natürlich auch, dass wir auch Rückschlüsse aus dem Körpergeruch von Menschen ziehen. Das läuft ganz unbewusst ab. Es heißt sogar, dass der Geruchsinn der unterbewussteste und der am stärksten wirksamste Sinn ist, ob wir jemanden mögen oder nicht mögen. Und da könnte es sein, dass es nicht nur physisch ist, sondern dass da auch irgendwas Astrales auch dabei ist. Und manche haben dann so einen Geschmack im Mund. Sie meditieren und plötzlich kommt so ein süßlicher Geschmack hinten in der Kehle auf. Das ist einfach ein Zeichen, Meditation wird tiefer und der Sinn manifestiert sich auf eine feine Weise. Da reicht es einfach aus, wenn man das den Menschen so erzählt, mehr braucht man nicht zu sagen, dann freuen sich die Teilnehmer und machen sich keine Sorgen. Denn irgendwo, Menschen haben die großartige Fähigkeit, sich Sorgen zu machen und da gilt es immer als Meditationskursleiter, die Sorgen zu nehmen. Wenn also jemand fragt, „Ist es normal, dass ich in der Meditation immer mal andere Gerüche rieche?“, ist die Antwort, „Ja. Es ist zwar nicht so, dass das jeder hat, aber es gehört zu den verbreiteten Phänomenen, die ein Zeichen sind, dass die Meditation sich vertieft.“

– Fortsetzung dieser Meditation Vorträgsreihe folgt in ein paar Tagen-
117. Folge der Niederschrift von Mitschnitten einer Meditation Kursleiter Ausbildung bei Yoga Vidya Bad Meinberg. Mit  Sukadev Bretz, Gründer und Leiter von Yoga Vidya..

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