Hilf Menschen, die dich brauchen, auch wenn sie dich angreifen

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liebe-podcast-1440Kennst du das Gefühl: Du hilfst Menschen, erntest aber nur Undank? Mit dieser Erfahrung bist du nicht allein. Kent M. Keith sagt in seinem Buch „Paradoxical Commandments“:

„Die Menschen, die Hilfe brauchen, mögen dich angreifen, wenn du ihnen hilfst – … Hilf den Menschen trotzdem.“ Menschen brauchen Hilfe, du tust ihnen Gutes und du bietest dich ihnen an, und dann sind sie ganz undankbar und sie greifen dich an. Hilf den Menschen trotzdem, das ist ganz aus dem Geist der Bergpredigt; Liebe deinen Nächsten wie dich selbst, tue ihnen Gutes unabhängig davon was sie dir nachher zurückgeben. So sagt es auch Krishna in der Bhagavad Gita, tue das was du tust ohne eine Belohnung dafür zu erwarten, ohne Anerkennung zu erwarten, noch nicht mal zu erwarten das Menschen dir Dankbarkeit geben, und es wird noch schwieriger, die Menschen werden dich sogar angreifen. Du kannst sagen, ich will Menschen helfen, obwohl sie mich angreifen. Aber die Mehrheit der Menschen wird anschließend dankbar sein, meistens werden sie dir Gutes tun wenn du in Not bist, aber nicht immer, du solltest es auch nicht als Grundsatz erwarten. Liebe die Menschen, habe Einfühlungsvermögen, frage sie auch was sie gerne von dir hätten, frage auch ob das was du machst angemessen ist, hilf den Menschen aber sei auch einfühlsam. Meistens hilft Kommunikation, manchmal hilft den Menschen zu fragen, manchmal musst du loslassen von deinen eigenen Vorstellungen was das richtige ist, denn was du denkst was das richtige ist, ist vom Standpunkt des anderen nicht das richtige. Daher nimm auch Feedback und Kritik an, versuche die Anliegen der Menschen zu verstehen und hilf den Menschen mit Einfühlungsvermögen. Lesung und Kommentar von Sukadev Bretz, Gründer und Leiter von Yoga Vidya http://www.yoga-vidya.de