Erfahrung mit Engeln und spirituellen Lehrern

Die Devas sprechen nämlich nicht so in Worten, als ob man sie hört, sondern Engelswesen können einem auch etwas sagen, aber nicht in so ganz konkreten Worten typischerweise. Es ist wie eine telepathische Direkterfahrung, die da ist. Wenn man es mit Devas zu tun hat, also strahlend, Wärme, Freude, Weite und sie werden stärker beim Mantra – währenddessen, die Pretas werden schwächer bei der Mantrawiederholung – wenn es ein Deva ist, vom Deva kann man sich inspirieren lassen. Zwar ist in der Yogalehre mehr üblich, dass wir uns noch nicht mal zu sehr mit Devas einlassen. Wir wollen noch höher gehen. Wir wollen entweder mit einem selbstverwirklichten Meister sprechen und zu denen kann man auch Kontakt aufnehmen in der Meditation. Es kann einem auch ein Meister erscheinen oder eine Meisterin. Die Devas sind ja auch deshalb Devas, weil sie noch nicht selbstverwirklicht sind. Deshalb sind sie zwar auf höheren Ebenen und sie können einem bis zu einem gewissen Grad helfen, aber sie können einem nicht zu den höchsten Stufen hin helfen. Aber solange man noch ein kleiner Aspirant ist, kann man den Devas durchaus Ehrerbietung erweisen, man kann ihnen gegenüber dankbar sein. Vielleicht können sie einem irgendwo helfen, schützen, ein paar Inspirationen geben und die nimmt man dann dankbar an, aber weiß, dass man weiter die eigene Unterscheidungskraft nutzen sollte. Selbst wenn einem der Guru erscheint, muss man auch natürlich überlegen, wie setzt man das Ganze um, denn ganz so konkret macht es der Guru auch nicht. Es ist jetzt nicht so, dass er genau sagt, „Mach dieses und jenes.“ und dann macht man nichts anderes, sondern da ist vielleicht eine gewisse Inspiration, aber was man dann schließlich macht, das ist dann sehr abhängig von dem Karma und was man lernen soll.

- Fortsetzung dieser Meditation Vorträgsreihe folgt in ein paar Tagen-
127. Folge der Niederschrift von Mitschnitten einer Meditation Kursleiter Ausbildung bei Yoga Vidya Bad Meinberg. Mit  Sukadev Bretz, Gründer und Leiter von Yoga Vidya..

Veröffentlicht unter Allgemein, Mantra, Meditation, Meditation Anleitung | Verschlagwortet mit , , , | Hinterlasse einen Kommentar

Engel, Devas und Astralwesen

Jetzt gibt es nicht nur Astralwesen, sondern es gibt auch so genannte Engelswesen, so genannte Devas. Und da will ich gerade ein paar Unterschiede nennen zwischen Devas und Pretas. Pretas sind erdgebundene Geister, Devas sind Engelswesen. Engelswesen sind strahlend, man hat so ein Gefühl von Wärme und Freude und Weite. Die Pretas sind eher bleich, sie können sich kalt anfühlen, es ist eher ein Gefühl des Zusammenziehens und manchmal sogar – wenn man jetzt nicht ein Mantra wiederholt – als ob man gelähmt ist. Und wenn es jetzt so ein Preta ist, der relativ stark auf einen zukommt – im Extremfall könnten die sein wie die Dementoren bei Harry Potter, da steht ja sogar, die können nachher die Seele raussaugen, das geht glücklicherweise nicht, aber sie könnten Prana rausziehen  – dann kann man einfach ein Mantra wiederholen. Das ist auch ein Vorteil der Mantrameditation. Man wiederholt regelmäßig ein Mantra, das Mantra ist aufgeladen mit Lichtkraft, dieses Mantra schickt man dann zu diesem betreffenden Astralwesen. Vielleicht visualisiert man noch seinen Meister, seine Meisterin oder den Aspekt Gottes, über den man meditiert, spricht ein Gebet und dann kriegt der oder diejenige neue Kraft und wir selbst können uns wieder erheben. Und natürlich mit Pretas sollte man sich jetzt nicht übermäßig einlassen. Es kann auch sein, dass die plötzlich anfangen, zu einem zu sprechen und einem dann bestimmte Sachen erzählen. Das kann durchaus am Anfang stimmen. Und die können einem Tipps geben für die Börse. Die können Tipps geben, was man als nächstes machen kann, welches Haus man kaufen sollte, welches man nicht kaufen sollte. Da die ja lange genug nichts besonderes zu tun hatten, konnten die überall hingehen, sich allen angucken, können einem Tipps geben, aber nach einer Weile können die anfangen, das eigene Leben zu steuern. Und dann trifft wieder das zu, hungrige Geister, die wollen etwas tun und man wird praktisch versklavt. Und irgendwann trifft das zu, was dann Goethe gesagt hat, „Die Geister, die ich rief, werde ich nicht mehr los.“ Deshalb, man sollte sich nicht auf sie einlassen. Und auch, wenn ein Wesen anfängt, mit einem konkret zu sprechen, da muss man auch vorsichtig sein.

- Fortsetzung dieser Meditation Vorträgsreihe folgt in ein paar Tagen-
126. Folge der Niederschrift von Mitschnitten einer Meditation Kursleiter Ausbildung bei Yoga Vidya Bad Meinberg. Mit  Sukadev Bretz, Gründer und Leiter von Yoga Vidya..

Veröffentlicht unter Allgemein, Mantra, Meditation, Meditation Anleitung | Verschlagwortet mit , , | Hinterlasse einen Kommentar

Umgang mit Verstorbenen

Die Frage war, angenommen, jemand ist vor kurzem gestorben und man sieht oder spürt ihn oder sie. Da würde man auch sagen, die sind jetzt auf einer erdnahen Ebene und die bleiben typischerweise noch so etwa drei Tage in der erdnahen Ebene und dann kann man ihnen Licht schicken und in höhere Ebenen Lichtkraft hinschicken. Wenn es ein naher Verwandter ist, also da würde ich sogar sagen, das ist unsere Aufgabe dann. Angenommen, Mutter, Vater, Bruder, Onkel stirbt, die suchen typischerweise die Gegenwart von jemanden, der meditiert. Dann geben wir Energie und dann mag sein, dass man sich so ein bisschen ausgesaugt, ausgelaugt fühlt und dann meditiert man ein bisschen mehr und macht ein bisschen mehr Pranayama und dann kennt man ja die Techniken, um sich wieder aufzuladen. Diesen Liebesdienst sollte man als spiritueller Aspirant für diejenigen machen, die in der engeren oder weiteren Verwandtschaft sterben und so ein bisschen Hilfe brauchen. Da will ich jetzt aber nicht zu weit darüber sprechen. Ich bin ja dabei, ein Buch über Reinkarnation und Karma zu schreiben, das wird sicherlich nächstes Jahr irgendwann veröffentlicht werden, dieses Jahr vermutlich nicht mehr. Es gibt auch eine Hörreihe über Karma und Reinkarnation, www.blog.yoga-vidya.de. Und dann in der Blogsuche eingeben das Wort „Reinkarnation“ und dann müsst ihr nur weit genug runterblättern und da gibt es vier verschiedene Vorträge zu diesem Thema, wo das relativ ausführlich beschrieben wird. Oder ihr wartet halt noch ein Dreivierteljahr, bis es das Buch hoffentlich gibt.

- Fortsetzung dieser Meditation Vorträgsreihe folgt in ein paar Tagen-
125. Folge der Niederschrift von Mitschnitten einer Meditation Kursleiter Ausbildung bei Yoga Vidya Bad Meinberg. Mit  Sukadev Bretz, Gründer und Leiter von Yoga Vidya..

Veröffentlicht unter Allgemein, Mantra, Meditation, Meditation Anleitung | Verschlagwortet mit , , | Hinterlasse einen Kommentar

Astralwesen und Geister

Das bringt aber gewisse Gefahren mit sich, denn irgendwann sehen wir tatsächlich andere Astralwesen und wenn wir dann die Astralwesen sehen, dann fangen wir an, uns zu unterhalten und dann kommen wir irgendwo zu sehr mit denen in Kontakt. Und die Astralwesen, die wir zunächst sehen – gut, das können Naturgeister sein, das wäre nichts Schlechtes. Das kann ganz schön sein. Aber selbst die sind ja Naturgeister, weil sie nicht auf höheren Bewusstseinsebenen sind. Sie sind auf einer erdnahen Ebene. Sie können uns also nicht helfen, in die höchsten Ebenen hineinzugehen. Aber was etwas komplizierter ist, sind die so genannten erdgebundenen Geister. Und erdgebundene Geister waren in einem früheren Leben mal verkörpert und sie sind gestorben und oft haben sie einen plötzlichen Tod gehabt, plus eine starke Verhaftung an die physische Welt, konnten sich also nicht erheben in die höheren Welten und sind deshalb erdnah. Und wenn jetzt jemand in Kontakt mit ihnen kommt, dann wollen die von dem erstens Prana, Lebensenergie, denn auf dieser erdnahen Ebene können sie schlecht Energie sammeln, aber sie brauchen Energie und dann können sie einem die Energie wegsaugen. Die werden manchmal auch hungrige Geister genannt. Sie werden manchmal eben auch als Vampire bezeichnet. Also Vampire sind natürlich jetzt keine Wesen, die dort mit langen Zähnen irgendwo die Halsschlagader öffnen und einem das Blut aussaugen, sondern dieser Mythos der Vampire bezieht sich eben auf Feinstoffwesen, welche Energie absaugen können, wenn man sich zu sehr auf sie einlässt. Übrigens, da gibt es auch den Mythos, dass Knoblauch die Vampire fernhält. Das muss man so verstehen, Knoblauch ist etwas, was das Bewusstsein grobstofflich macht und wenn man das Bewusstsein grobstofflicher macht, dann spürt man diese erdnahen Geister nicht mehr und dann fühlt man sie nicht mehr, weshalb Yogis normalerweise keinen Knoblauch zu sich nehmen. Aber angenommen, jemand will es schlagartig vermeiden, dann ist eine mit Knoblauch gewürzte Zwiebelsuppe, vielleicht noch mit Pilzen dabei, ein schnelles und effektives Mittel. Also nicht, dass ich euch das raten würde, aber es hilft manchmal zu wissen, notfalls hätte ich ein Mittel, jegliche Feinstofferfahrungen mit einem Schlag abzuwürgen. Also, man sollte sich da nicht zu sehr darauf einlassen. Man muss auch keine Angst davor zu haben. Wenn wir uns nicht bewusst darauf einlassen, dann kann uns auch niemand etwas machen. Wenn wir sie sehen, wir können ihnen „Om Namah Shivaya“ sagen und alles Gute wünschen. Man kann ein paar Mal Licht hinschicken, man kann „Om Tryambakam“ sagen. Man könnte in dem Raum ein Arati machen, um dort Licht zu geben oder eben das „Om Tryambakam“ sagen, dass vielleicht diese Wesen Kraft bekommen, um in die nächste Ebene hineinzukommen. Aber es ist nicht nötig, dass wir die jetzt unbedingt loswerden. Und erinnert euch, was ich heute Morgen über Sensibilität gesagt habe, und wenn ihr dort ein Astralwesen wahrnehmt, ist es nicht eure Aufgabe, das wirklich in die höhere Ebene hinein zu heben. Man kann es probieren, aber es ist jetzt nicht euer Hauptberuf und eure Berufung und noch ist es möglich, bevor diese Wesen dafür bereit sind. Ich hatte mal jemanden, der seit vielen Jahren Astralwesen sieht und er ist zu vielen Menschen hingegangen, zu spirituellen Beratern, die haben ihm alle gesagt, er muss irgendwas tun, dass diese Wesen dort erlöst werden und ansonsten müsse er aufpassen, er darf nicht in einem Zimmer sein, wo die auch sind und er wurde eigentlich immer verängstigter. Aber es war jetzt nicht so, dass er irgendwie eine Psychose hatte oder schizophren war, ansonsten war der so ganz normal. Und da habe ich ihm nur gesagt, „Du brauchst ja gar nichts zu machen. Angenommen, du wohnst in einer Großstadt, da sind auch Tausend Leute, die an dir vorbeigehen. Du musst deshalb nicht jedem, dem es schlecht geht, probieren, dafür zu sorgen, dass es ihm gut geht.  Du siehst jetzt eine ganze Menge, wenn du willst, kannst du ihnen guten Tag, guten Morgen und guten Abend und gute Nacht wünschen. Und dann sind sie halt da, so wie Pflanzen sind da, Vögel sind da, die Nachbarn sind da, Autos fahren vorbei und ein paar Feinstoffwesen mögen auch da sein. Der eine braucht den anderen nicht zu behindern und wir können uns einfach alles Gute wünschen.“ Auch noch etwas. Wenn wir jetzt in Kontakt kommen mit Feinstoffwesen, dass kann in Verbindung sein mit der out of body Erfahrung, also eine Astralreise, es kann aber auch in Verbindung stehen, auch ohne das. Man kann plötzlich ein Wesen spüren, man spürt, „Da ist jemand vor mir.“ Man kann es vielleicht sogar hören, „Aus dieser Richtung kommt etwas.“ Man kann fühlen, als ob da wie ein kühler Hauch oder etwas anderes kommt. Und manchmal kann man ein solches Wesen auch sehen. Ich kann ja gerade mal fragen. Wer von euch hat so das Gefühl, dass er schon mal so ein Astralwesen gesehen, gehört oder gespürt hat? Immerhin so ein Drittel der Anwesenden hier. Hier gilt eigentlich auch wieder, was ich vorher schon gesagt hatte. Wir können Licht schicken, wir können „Om Tryambakam“ sagen, man kann sein Mantra wiederholen und das führt dazu, dass kein Wesen sich uns zu stark nähern kann und wir können ein bisschen Licht schicken. Es liegt aber nicht in unserer Verantwortung – wie ich schon gesagt habe – dieses Wesen zu erlösen, in eine höhere Ebene hinzubringen. Wir können ein bisschen was machen, aber ansonsten leben wir und die Wesen mögen auch da sein oder auch nicht, das ist relativ unerheblich. Viele Menschen, die hier in diesen Raum gehen, die spüren auch, dass da sowohl höhere Energien sind, wie auch manchmal andere Energien. Manche denken, dass seien negative Energien. Das sind keine negativen Energien, sondern letztlich, erdgebundene Wesen werden angezogen von einem solchen Lichtfeld. Die kommen dann auch hierher und die spüren dann diese Lichtenergie und manche steigen dann beim Arati auf in höhere Welten. Das ist so wie ein Übergangsraum hier. Und da braucht man eigentlich nichts besonderes zu machen, man braucht sich nicht besonders darum zu kümmern, es passiert einfach. Und genauso auch, ihr selbst bräuchtet dort nichts zu machen. Während ihr meditiert entsteht Energie und wenn das jemanden der Anwesenden, die für die meisten unsichtbar sind, hilft, umso besser und wenn es ihm noch nicht hilft, dann ist es auch o.k.

- Fortsetzung dieser Meditation Vorträgsreihe folgt in ein paar Tagen-
124. Folge der Niederschrift von Mitschnitten einer Meditation Kursleiter Ausbildung bei Yoga Vidya Bad Meinberg. Mit  Sukadev Bretz, Gründer und Leiter von Yoga Vidya..

Veröffentlicht unter Allgemein, Mantra, Meditation, Meditation Anleitung | Verschlagwortet mit , , , , | Hinterlasse einen Kommentar

Tipps bei Astralreisen

Es gilt zwei Dinge zu vermeiden bei der Astralreise, wie es dann ja auch genannt wird. Das eine, was zu vermeiden ist, eben Angst. Manche Menschen haben Angst und sie haben Angst, nicht mehr zurückzukehren. Das ist eine unbegründete Angst. Man kommt relativ zügig wieder zurück. Es gibt manchmal Menschen, die haben sogar Angst davor, „Was passiert, wenn ich gar nicht mehr zurückkomme? Sterbe ich dann?“ Ich habe noch von keinem gehört, der in der Meditation gestorben ist. Die Gefahr, in der Meditation zu sterben, ist geringer als irgendwo sonst. Es ist sicher gefährlicher im Bett zu liegen, als zu meditieren, denn es gibt viele Menschen, die im Bett gestorben sind. Und es gibt auch viele Menschen, die im Sessel sitzend einen Herzinfarkt hatten und es gibt solche, die beim Essen hinten übergekippt sind, weil sie einen Schlaganfall hatten. Bei der Meditation habe ich noch nie davon gehört, deshalb, wir brauchen keine Angst zu haben. Man kommt schon wieder zurück und typischerweise recht zügig. Auch wenn das manchmal lange erscheint, sind es typischerweise in der normalen Zeit vielleicht eins, zwei, drei Minuten, wo man weg war, auch wenn man das Gefühl hat, dass man dort stundenlang irgendwo verbracht hat, das ist einfach nur ein verändertes Zeitgefühl. Das zweite, was man vermeiden sollte, ist, zu aufgeregt zu sein. „Jetzt habe ich es geschafft! Ich habe es erreicht. Die anderen haben es alle nicht erreicht, aber ich bin der Größte oder die Größte oder die am tiefsten Meditierende.“ Das ist glücklicherweise unter heutigen Aspiranten etwas seltener geworden, dass dieser Stolz dort auftritt. Ich weiß nicht, woran es liegt. Ich weiß, in früheren Zeiten, als ich unterrichtet hatte, gab es dort mehr Menschen, die dort sich was darauf eingebildet haben auf spirituelle Erfahrung. Vielleicht ziehen wir hier auch bei Yoga Vidya andere Menschen an als vielleicht früher, aber vielleicht sind auch Menschen einfach reifer geworden und wissen, so ein bisschen in der Luft zu schweben, heißt noch lange nicht, dass man selbstverwirklicht ist und alle Probleme des Lebens vorbei sind. Man kommt nachher wieder zurück und dann hat sich zwar etwas verändert. Man weiß, „Ich bin nicht dieser Körper.“ Und da mag es irgendwelche Hirnphysiologen geben, die das in Beziehung setzen zu irgendwelchen hirnchemischen Prozessen. Es gibt da auch durchaus rationale Erklärungen für die OOB-Erfahrung, aber eines können sie nicht erklären und das wäre ein nächster Ratschlag. Wenn man es steuern kann und ihr nicht nur das fühlt, sondern wenn ihr auch es visuell seht, dann versucht, irgendwas zu sehen, was ihr vorher nicht gesehen habt und was ihr auch vielleicht vom Boden her gar nicht sehen konntet. Und dann verifiziert es nachher. Und dann anschließend können die Hirnphysiologen erzählen, was sie wollen und ihr Hirn verdrehen und versuchen, andere Hirne auch zu verdrehen, ihr wisst, „Ich war oben. Ich habe von oben etwas gesehen. Und dass ich von oben etwas gesehen habe, was ich vorher nicht sehen konnte, das kann man nicht weg rationalisieren.“ Insofern ist diese Erfahrung wertvoll, weil sie einem eine gewisse Bestätigung gibt und eine gewisse Festigkeit gibt inmitten von all diesen rationalen Wegerklärungsversuchen. Ich spreche da auch deshalb davon, weil ich bin ja so paradox. Ich lese mir das alles durch, ich höre mir das alles an und bisher sind alle Erklärungen noch nicht ausreichend, um mich zu überzeugen. Aber ich bin ja auch nicht vorurteilsfrei. Insbesondere bin ich nicht erfahrungsfrei. Und das erscheint mir dann oft zwar ganz interessant und es hilft manchmal, ängstliche Menschen zu beruhigen, wenn man eben sagt, „Das ist irgendein hirnphysiologischer Prozess. Und wenn man dann besonders entspannt ist, dann schafft das Gehirn irgendwo die Illusion, man schwebt an der Decke, aber es ist ein Zeichen einfach von Entspannung und Wohlbefinden.“ Und manchen Menschen reicht das schon aus. Und dann braucht man ja nicht weiter zu gehen. Man kann dann noch sagen, „Yogis haben noch ein anderes Erklärungsmodell.“ Aber wenn man dann anfängt, Panik in den Augen des Betrachters zu sehen, sagt man, „Aber das brauchen wir ja jetzt nicht weiter zu betrachten.“ Eine nächste Sache, die es zu vermeiden gilt, wenn wir mal die Erfahrung machen, den physischen Körper zu verlassen und uns von oben zu sehen, ist, zu versuchen uns zu sehr dort rein zu begeben. Manche Menschen sind auch fasziniert von Astralerfahrungen. Dann sieht man plötzlich vielleicht nicht nur das Physische. Dann versucht man, das regelmäßig hervorzurufen. Und Patanjali, im 3. Kapitel des Yoga Sutra, gibt ja auch eine Technik, wie man den physischen Körper verlassen kann und manche, die dafür eine gewisse Begabung haben, können das tatsächlich so ausbauen, dass sie willkürlich, jedes Mal oder fast jedes Mal, wenn sie wollen, den physischen Körper verlassen und auf Astralreise gehen.

- Fortsetzung dieser Meditation Vorträgsreihe folgt in ein paar Tagen-
123. Folge der Niederschrift von Mitschnitten einer Meditation Kursleiter Ausbildung bei Yoga Vidya Bad Meinberg. Mit  Sukadev Bretz, Gründer und Leiter von Yoga Vidya..

Veröffentlicht unter Allgemein, Mantra, Meditation, Meditation Anleitung | Verschlagwortet mit , , | Hinterlasse einen Kommentar

Astralreise – Verlassen des Körpers

Heute Morgen hatte ich gesprochen über die einfacheren Astralerfahrungen, die man machen kann, wie z.B. eben visuelle Erfahrungen oder auditive, kinnästhetisches Wahrnehmen von Energien, von Auras, von Lichterscheinungen. Es kann aber noch weiter gehen, als nur einfach etwas zu spüren und Licht zu sehen und etwas zu fühlen oder Anahata-Klänge zu hören. Und das kann manchmal dann auch Menschen entweder verwirren oder auch irgendwo sie zu Fragen bringen. Es gibt z.B. die Möglichkeit, dass man eine Erfahrung jenseits des physischen Körpers macht. Eine so genannte OOB-Erfahrung, die so genannte „out of body experience„, wie es so schön heißt. Das sind dann die Astralerfahrungen. OOB, „out of body experience“, heißt, wir verlieren das Körperbewusstsein und das kann z.B. so beginnen, dass man dort sitzt und dann spürt man erst die Füße nicht, die Beine nicht, dann spürt man den Bauch nicht mehr, dann hat man das Gefühl, man kann die Hände nicht mehr bewegen und dann plötzlich spürt man sich außerhalb seines Körpers. Es kann sein, dass man einfach sich fühlt, als ob man jetzt nach oben frei schwebt. Es kann sein, dass man nach unten guckt und sieht seinen eigenen Körper unten und vielleicht die anderen im Raum auch. Es kann sein, dass man sich irgendwo sehr erhaben nach oben geschleudert fühlt. Ich kann ja mal fragen. Wer von euch hat schon mal so eine Erfahrung gehabt? Gar nicht mal so selten. Und wenn das geschieht, gibt es im Wesentlichen zwei Ratschläge. Das eine ist, dankbar zu sein und das zweite ist, einfach meditieren mit der bisherigen Technik. Und ob wir jetzt auf dem Boden sitzen oder in der Luft schweben, wir können weiter unser Mantra wiederholen.

- Fortsetzung dieser Meditation Vorträgsreihe folgt in ein paar Tagen-
122. Folge der Niederschrift von Mitschnitten einer Meditation Kursleiter Ausbildung bei Yoga Vidya Bad Meinberg. Mit  Sukadev Bretz, Gründer und Leiter von Yoga Vidya..

Veröffentlicht unter Allgemein, Mantra, Meditation, Meditation Anleitung | Verschlagwortet mit , , , | Hinterlasse einen Kommentar

Astrale und spirituelle Erfahrungen in der Meditation

Ich wollte heute Abend weiter sprechen über Astralerfahrungen in der Meditation und über spirituelle Erfahrungen in der Meditation.
Wenn wir regelmäßig meditieren, dann geschieht es, dass wir Kontakt finden zu subtileren Wirklichkeiten, zu höheren Wirklichkeiten. Schließlich ist ja das Ziel der Meditation, irgendwann jegliche Identifikationen zu überwinden und zu erkennen, „Ich bin nicht beschränkt auf diesen Körper. Ich bin nicht beschränkt auf diese Persönlichkeit. Ich bin nicht beschränkt auf Denken und Fühlen. Ich bin das unsterbliche Selbst, das Ewige, Unveränderliche, das Absolute.“ Und der Unterschied zwischen Astralerfahrungen und spirituellen Erfahrungen ist, dass bei Astralerfahrungen das Ego und die Identifikation eine wichtige Rolle spielen und dass wir das, was wir erfahren, sehr stark auf uns selbst beziehen und auch  das, was wir erfahren, letztlich erfahrbar ist in Zeit, Raum und auch in Bezug auf uns selbst und in den fünf Sinnen. Währenddessen spirituelle Erfahrungen gehen jenseits von Zeit und Raum und sie gehen jenseits des Egos, sie gehen jenseits der Identifikationen und öffnen uns so zu einer wirklich tiefen Wirklichkeit.

- Fortsetzung dieser Meditation Vorträgsreihe folgt in ein paar Tagen-
121. Folge der Niederschrift von Mitschnitten einer Meditation Kursleiter Ausbildung bei Yoga Vidya Bad Meinberg. Mit  Sukadev Bretz, Gründer und Leiter von Yoga Vidya..

Veröffentlicht unter Allgemein, Mantra, Meditation, Meditation Anleitung | Verschlagwortet mit , , , | Hinterlasse einen Kommentar

Feinfühligkeit durch Meditation

Manche Menschen entwickeln durch Meditation Feinfühligkeit. Man kann etwas spüren und die Energie fühlen. Und ich glaube, das ist ein Phänomen, dass viele Menschen, die meditieren, irgendwo feinstofflichere Wahrnehmung bekommen. Das kann auch manchmal für Menschen zu einer Schwierigkeit werden, wenn dieses feinstoffliche Wahrnehmungsvermögen sich entwickelt. Ich kann ja mal fragen. Wer von euch hat den Eindruck, dass er, seitdem er Meditation und/oder Yoga übt, irgendwo sensibler geworden ist? Und wer von euch empfindet das nicht nur als angenehm? Also, neunzig Prozent haben sich sensibler gefühlt und knapp die Hälfte von denen, die fühlen, dass sie etwas sensibler geworden sind, empfinden das nicht nur als angenehm. Und dort hilft es, wenn man zwei Dinge weiß, wie man damit umgeht. Das erste ist, wir sollten das, was wir spüren, nicht auf uns selbst zu sehr beziehen. Und zweitens, wir müssen auch nicht darauf reagieren. Ich will dort gerade eine Analogie nehmen. Es gab mal eine Forschung bei Menschen, die irgendwann in der Jugend erblindet sind oder im Erwachsenenalter, die mehrere Jahre als Blinde gelebt haben und dann durch eine moderne Operation wieder sehend geworden sind. Und da hat man auch festgestellt, dass die Selbstmordrate gestiegen ist, eigenartigerweise. Und viele sind in den ersten Wochen oder Monaten in eine psychische Krise geraten. Und da hat man herausfinden wollen, warum. Und das ist durchaus eine ähnliche Sache, wenn man ein sensibleres Wahrnehmungsvermögen bekommt. Wenn man nichts sieht, dann hört man nur logischerweise und man hört nur die, die was sagen, die anderen hört man nicht. Angenommen, ich würde bisher nichts sehen und jetzt würde ich sehen, da sehe ich plötzlich, es gibt ein paar, die haben so die Hand unter dem Kinn, manche liegen dort halb. Vorher war ich mir vielleicht gar nicht bewusst. Das einzige, was ich höre, wenn Leute mir Fragen stellen, dass sie offensichtlich interessiert sind. Denn wer so ein bisschen schläfrig ist, der stellt keine Fragen. Wenn ich jetzt plötzlich sehe, dann könnte ich das jetzt auf mich beziehen. „Oh, wie schlecht muss mein Vortrag sein, dass unter siebzig Anwesenden zwei offensichtlich müde sind und zwei dort halb liegen.“ Erstens, es heißt gar nicht, dass die, die liegen, deshalb uninteressiert sind und wer das Kinn abstützt, heißt ja noch lange nicht, dass er deshalb nicht interessiert ist. Vielleicht ist er hoch interessiert, aber lächelt halt nicht vor lauter Interesse. Also, ich kann es falsch interpretieren. Zweitens, ich kann es auf mich interpretieren. „Vielleicht hat er abends mit der Familie gesprochen und hat einen berechtigten Grund, an was anderes zu denken, als jetzt an die Meditation.“ Und auch, ich muss nicht alles verändern. Es liegt nicht an mir und es ist nicht meine Aufgabe, dafür zu sorgen, dass jeder einzelne ohne Ausnahme in dem Vortrag hundertprozentig bei der Sache ist. Ich habe zusätzliche Informationen und kann schauen, wie ich damit umgehe. Weder muss ich alles auf mich beziehen, noch ist es meine Aufgabe, auf alle Informationen zu reagieren. Und das hilft meistens den Menschen, die ein feinstofflicheres Wahrnehmungsvermögen haben. Drei Dinge also. Erstens, man sollte die Informationen, die man über das feinstofflichere Wahrnehmungsvermögen hat, auch nicht überbewerten und nicht sicher sein, dass man sie richtig bewertet. Man spürt etwas, aber das heißt noch lange nicht, wenn man jetzt fühlt, irgendwo man fühlt sich komisch in der Gegenwart des anderen, weder heißt es, dass der andere schlechter Stimmung ist, noch, dass ich ihn nicht mag, es heißt nur, da ist irgendein anderes feinstoffliches Wahrnehmungsvermögen und es könnte sein, dass dem so und so ist. Klugerweise, wenn man darauf reagieren will, sollte man nachfragen. Man kann Gesichtsausdrücke falsch deuten und man kann das feinstoffliche Gespür falsch deuten. Das zweite ist, es hängt nicht alles an einem selbst. Und als drittes, wir müssen nicht darauf reagieren. Das ist nicht ganz so einfach, aber es ist möglich. Ihr habt ja auch in den Nachmittagsvorträgen gelernt, jemandem zuzulächeln, selbst wenn der abwartend-skeptisch ist. Das ist eine wichtige Übung. Es ist wichtig, fähig zu sein, mitzufühlen mit einem anderen. Es ist aber auch wichtig, fähig zu sein, sich davon zu lösen. Und so kann es schön sein, mehr zu spüren, mehr zu fühlen, aber zu wissen, trotzdem, ich muss darauf nicht reagieren.
Das sind also einige der Astralerfahrungen, über die ich jetzt gesprochen habe. Heute Abend will ich so ein bisschen auch darüber sprechen, eben Astralerfahrung im Sinne von Verlassen des physischen Körpers und Wahrnehmung von Astralwesen. Wenn Teilnehmer solche Erfahrungen machen, dort ist es sehr wichtig, dass man dort verantwortungsbewusst mit umgeht. Darüber sprechen wir dann heute Abend.

- Fortsetzung dieser Meditation Vorträgsreihe folgt in ein paar Tagen-
120. Folge der Niederschrift von Mitschnitten einer Meditation Kursleiter Ausbildung bei Yoga Vidya Bad Meinberg. Mit  Sukadev Bretz, Gründer und Leiter von Yoga Vidya..

Veröffentlicht unter Allgemein, Mantra, Meditation, Meditation Anleitung | Verschlagwortet mit , , , | Hinterlasse einen Kommentar

Auditive Astralerfahrung in der Meditation: Unterscheide Anahata Klänge von Tinnitus

Dann kann es sein, Menschen hören Anahataklänge. Also irgendwelche subtilen Geräusche. Da gilt es aufzupassen. Manchmal verwechseln Teilnehmer das mit Tinnitusgeräuschen. Und da ist wichtig, dass man den Unterschied kennt zwischen Anahata und Tinnitus, wobei es auch Überlagerungen gibt. Man kann das an zwei verschiedenen Phänomenen sagen. Anahataklänge sind angenehm, Tinnitusgeräusche sind unangenehm. Also typische Tinnitusgeräusche, die wären z.B. Sägewerkgeräusche oder Dampflokomotive oder, als ob man an einer Autobahn wohnt. Das sind Tinnitusgeräusche. Anahataklänge – das kann z.B. ein Klang sein, der häufig als Tinnitus missgedeutet wird, ein hoher Klang, wie früher die Testbilder. Oder der Klang einer Tambura oder einer Glocke oder einer Flöte. Das sind typische Anahataklänge. Eine zweite Unterscheidung ist, Anahataklänge werden stärker, wenn man entspannt oder sich gut fühlt. Währenddessen Tinnitusgeräusche werden stärker unter Stress und Angst. Natürlich, Menschen können auch beides haben, sowohl Anahata, als auch Tinnitus. Und insgesamt reduziert Meditation die Anfälligkeit für Tinnitus. Es gibt da sogar ein paar Studien, die zeigen, Meditierende leiden weniger unter Tinnitus, wobei das dann in der Forschung kontrovers diskutiert wird. Es scheint so zu sein, dass manche Menschen tatsächlich die Tinnitusgeräusche loswerden, wenn sie Entspannungstechniken machen. Häufiger ist es so, dass diese weiter bleiben, aber man nicht mehr darunter leidet. So ähnlich, man kann ja auch an einer Straße wohnen und nicht daran leiden. Man hört halt die Autos, die gehen vorbei. Und so ähnlich können ja auch Autos innerlich vorbeifahren, man muss deshalb nicht leiden, man nimmt es einfach zu Kenntnis. Und gerade diese Fähigkeit, in der Meditation, Gedanken zu beobachten, Geräusche zu beobachten, ohne daran zu leiden, hilft einem auch, mit einem Tinnitus zu leben und vielleicht sogar Tinnitus als wertvolle Information anzusehen. Wenn nämlich die Tinnitusgeräusche immer stärker werden, wenn man gestresst ist, dann kann man ja sagen, „Danke, lieber Tinnitus, dass du jetzt stärker wirst. Du zeigst mir, dass ich jetzt gerade wieder mehr unter Stress stehe und dass ich mich mehr entspannen soll. Danke, dass du kommst! Andere Menschen merken den Stress erst, wenn Arteriosklerose fortgeschritten ist und Herzinfarkt da ist. Ich habe ein Warnsignal in mir und kann das so gut nutzen.“ Das ist übrigens auch schon eine gute Weise, mit Tinnitus umzugehen und dankbar dafür zu sein, anstatt darunter zu leiden. Eine der Empfehlungen in der Verhaltenstherapie bei Tinnitus. Bei Anahataklängen – manche Menschen können anhand des inneren Klanges spüren oder hören, wie gut die Schwingung im Raum ist und wie sie selbst sich auf andere Menschen einschwingen. Es gibt manche, wenn sie mit einem anderen Menschen sprechen, dann hören sie in den Klang hinein, dann wissen sie, ist jetzt eine Herz-zu-Herz-Kommunikation da oder werden nur Worte ausgetauscht. Und bei manchen ist es so, sie hören einen hohen Klang, wenn sie sprechen, dann wissen sie, „Ah, jetzt ist die Energieverbindung da.“ Oder sie gehen in einen Raum und wenn da eine hohe Schwingung da ist, wissen sie, „Das ist eine schöne Schwingung da, ein hoher Klang und ich kann mich darauf einstimmen.“ Und ein anderer Raum klingt dann eher leer. Da ist kein Klang. Also, Anahataklang kann einem Informationen geben, die man aber auch nicht überbewerten darf. Der Mensch ist kein objektives Wahrnehmungsinstrument. Es hängt auch davon ab, wie wir darauf eingestimmt sind. Man kann auch einen gleichmäßigen Anahataklang haben. Typischerweise wird er aber manchmal stärker und manchmal schwächer, manchmal höher, manchmal weniger hoch, manchmal subtiler, manchmal weniger subtil.

- Fortsetzung dieser Meditation Vorträgsreihe folgt in ein paar Tagen-
119. Folge der Niederschrift von Mitschnitten einer Meditation Kursleiter Ausbildung bei Yoga Vidya Bad Meinberg. Mit  Sukadev Bretz, Gründer und Leiter von Yoga Vidya..

Veröffentlicht unter Allgemein, Mantra, Meditation, Meditation Anleitung | Verschlagwortet mit , , | Hinterlasse einen Kommentar

Visuelle Astralerfahrung in der Meditation

Dann gibt es visuelle Erfahrungen. Also, Menschen sehen Auras. Sie sehen Lichter. Und das ist einfach ein Zeichen, feinstoffliche Wahrnehmung wird aktiv.

- Fortsetzung dieser Meditation Vorträgsreihe folgt in ein paar Tagen-
118. Folge der Niederschrift von Mitschnitten einer Meditation Kursleiter Ausbildung bei Yoga Vidya Bad Meinberg. Mit  Sukadev Bretz, Gründer und Leiter von Yoga Vidya..

Veröffentlicht unter Allgemein, Mantra, Meditation, Meditation Anleitung | Verschlagwortet mit , , | Hinterlasse einen Kommentar