Trainiere deinen Geist

Beobachten ist eine Hilfe und eine zweite Hilfe gegen Kshipta, erinnert euch, es ist ja eigentlich ein starker Exkurs, wo ich sage, wir müssen lernen, gut mit uns selbst umzugehen, aber es kann auch hilfreich sein, unseren Geist zu trainieren und auch wenn wir wissen, dass alle Anteile ihre Funktion haben, können wir auch unseren Geist disziplinieren. Und wenn wir das schon ausreichend gemacht haben, unseren eigenen Geist zu schätzen, dann können wir ihm auch sagen, „Entweder du lässt mich jetzt gut meditieren oder ich hänge an die ersten zwanzig Minuten noch mal zwanzig Minuten dran und ich hänge so lange zwanzig Minuten dran, bis die Meditation gut ist.“ Theoretisch funktioniert es. Praktisch, was macht der Geist häufig? Er schaltet um. Auf was? Trägheit und müde oder auf physischen Schmerz. Dann müssen wir halt auch sagen, „Wenn es heute nicht geht, einen Versuch war es wert.“ Auch hier habe ich vieles früher gelernt mit meinem Pferd, man soll schon konsequent sein mit dem Pferd, aber manches kapiert das Pferd auch heute nicht. Da gibt es ja morgen immer noch einen Tag. Und so ist auch unser eigener Geist. Das waren jetzt einige Ratschläge.

– Fortsetzung dieser Meditation Vorträgsreihe folgt in ein paar Tagen-
96. Folge der Niederschrift von Mitschnitten einer Meditation Kursleiter Ausbildung bei Yoga Vidya Bad Meinberg. Mit  Sukadev Bretz, Gründer und Leiter von Yoga Vidya..

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